Farbtyp bestimmen: Frühling, Sommer, Herbst oder Winter?
Fünf Prüfungen bei Tageslicht, dann der kostenlose Test.
So gehst du vor
Wer seinen Farbtyp bestimmen will, fragt eigentlich: Welche Farben lassen mein Gesicht wach aussehen und welche machen es müde? Die Antwort liegt in drei Eigenschaften deiner Farben: Unterton (warm oder kühl), Helligkeit (hell oder tief) und Klarheit (leuchtend oder gedämpft). Daraus ergeben sich die vier Jahreszeitentypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Mach die Prüfungen am Fenster bei Tageslicht, ohne Make-up und ohne gefärbte Kleidung direkt am Gesicht. Warmes Glühlampenlicht verfälscht jeden Test.
1. Warm oder kühl: der Unterton
Halte nacheinander Gold- und Silberschmuck neben dein Gesicht. Wirkt die Haut mit Gold frischer und lebendiger, tendierst du zu warm (Frühling oder Herbst). Wirkt sie mit Silber klarer und ebenmäßiger, tendierst du zu kühl (Sommer oder Winter).
Der zweite Test: ein reinweißes und ein elfenbeinfarbenes T-Shirt oder Blatt Papier unters Kinn. Reinweiß steht den kühlen Typen, Elfenbein den warmen. Die Venen am Handgelenk helfen nur als Hinweis, denn je nach Licht wirken sie grünlich oder bläulich.
2. Hell oder tief: die Helligkeit
Schau auf das Gesamtbild aus Haut, Haar und Augen. Sind alle drei eher hell, gehörst du zu den hellen Typen. Sind Haar und Augen dunkel oder ist der Kontrast zur Haut groß, gehörst du eher zu den tiefen Typen. Verlass dich auf dein natürliches Haar, nicht auf die aktuelle Färbung.
3. Klar oder gedämpft: die Klarheit
Leuchten deine Augen und dein Haar eher klar und kontrastreich, oder wirkt alles weicher und ineinander übergehend? Reine, kräftige Farben kleiden klare Typen. Gedämpfte Töne mit etwas Grau- oder Braunanteil kleiden weiche Typen.
4. Die vier Jahreszeitentypen im Überblick
Die Zuordnung ist eine Faustregel. Entscheidend ist, wie die Farben an deinem Gesicht wirken, nicht die Tabelle.
| Typ | Unterton | Gesamteindruck | Farben, die oft passen |
|---|---|---|---|
| Frühling | warm | hell und klar | Korall, Pfirsich, warmes Türkis |
| Sommer | kühl | hell bis mittel, gedämpft | Rosenholz, Taubenblau, Lavendel |
| Herbst | warm | mittel bis tief, gedämpft | Rost, Olivgrün, Senf |
| Winter | kühl | tief und kontrastreich, klar | Tiefblau, Smaragd, Reinweiß |
5. Die zwölf Untertypen
Jede Jahreszeit hat Varianten. Beim Frühling sind es der helle, der warme und der klare Frühling. Beim Sommer der helle, der kühle und der sanfte Sommer. Beim Herbst der sanfte, der warme und der tiefe Herbst. Beim Winter der klare, der kühle und der tiefe Winter. Wer nur die vier Hauptgruppen kennt und sich in der Farbe trotzdem unwohl fühlt, sitzt meist in der falschen Variante.
Typische Fehler beim Farbtyp bestimmen
Kunstlicht, Make-up und Sonnenbräune täuschen am häufigsten. Auch gefärbtes oder ergrautes Haar verändert den ersten Eindruck, ohne den Unterton deiner Haut zu ändern. Prüfe darum immer mehrere Merkmale und nie nur die Haarfarbe.
Der schnelle Gegencheck
Der kostenlose Test auf Season Palette fragt Augenfarbe, Hauttiefe und Haar ab und zeigt dir die Nachbarschaft der zwölf Typen. Er ersetzt kein Tuch am Gesicht und keine Beratung im Studio. Die genaue Jahreszeit mit deiner Palette zeigt dir die Season Palette App per Foto bei Tageslicht.
Häufige Fragen zum Farbtyp
Wie kann ich meinen Farbtyp selbst bestimmen?
Prüfe bei Tageslicht und ohne Make-up Unterton (Gold oder Silber, Reinweiß oder Elfenbein), Helligkeit und Klarheit deiner Farben. Daraus ergibt sich, ob du Frühling, Sommer, Herbst oder Winter bist.
Was ist der Unterschied zwischen Farbtyp und Jahreszeitentyp?
Im Alltag sind beide Begriffe gleich gemeint. Der Jahreszeitentyp ist die Einteilung des Farbtyps in Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zwölf Farbtypen unterteilen jede Jahreszeit in drei Varianten.
Kann sich mein Farbtyp ändern?
Der Hautunterton bleibt in der Regel gleich. Gefärbtes oder ergrautes Haar und Sonnenbräune verändern vor allem den ersten Eindruck. Prüfe deshalb Haut, Augen und natürliches Haar zusammen.
Wie genau ist ein Online-Farbtyp-Test?
Ein Test mit drei Fragen gibt eine Orientierung, keine endgültige Antwort. Ein Foto bei Tageslicht, Farbtücher am Gesicht oder eine Beratung im Studio bestätigen das Ergebnis genauer.

